Ayubowan aus Sri Lanka!

Nach einigen technischen Schwierigkeiten und vor allem fehlendem WLAN, habe ich es nun endlich geschafft meinen ersten Artikel in Sri Lanka zu schreiben. Ich hoffe, dass die nächsten nicht so lange auf sich warten lassen. Viel Spaß beim lesen:

Die ersten Tage sind vergangen und ich habe bereits vieles erleben dürfen.
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Mein erstes Erlebnis war mein Flug mit Emirates, mit einem A380! Ich hatte noch nie so einen komfortablen Sitzplatz mit ausreichend Beinfreiheit.

20170512_164045Auch das Unterhaltungsprogramm lässt nicht zu wünschen übrig. Emirates verwendet das Programm ICE: Information, Communication und Entertainment. Hier gibt es die Möglichkeit sich mit den aktuellsten Nachrichten auf dem Laufenden zu halten, sich mit dem WLAN zu verbinden, Filme und Serien zu schauen und Spiele zu spielen. Spannend ist auch die Außenkamera mit der man sich aus verschiedenen Perspektiven die Umgebung anschauen kann. Noch ein Pluspunkt im A380, es gibt einen USB Anschluss um das Handy aufzuladen 😀

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Emirates Menü

Die nächste positive Überraschung war die Menükarte. Eine Menükarte im Flugzeug? Das war mir neu! Zudem auch noch 3 Gänge, eine riesige Getränkeauswahl und alles kostenfrei! Das Essen war wirklich lecker, es gab Hühnchen mit Champignons, Bohnen und Karotten, dazu einen griechischen Salat, Cracker mit Käse und ein leckeres Dessert.
Der Flug an sich war sehr angenehm, abgesehen von ein paar kleinen Turbulenzen. Zum Zeitvertreib habe ich hauptsächlich Musik gehört, Rogue One geguckt, mich mit dem Unterhaltungsprogramm auseinander gesetzt und schöne Landschaften und Wolkenfelder aus dem Fenster bestaunt.

Meine Ankunft in Sri Lanka

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Ankunftshalle in Sri Lanka

In Sri Lanka angekommen, wunderte ich mich über die schöne Empfangshalle, überall hingen Lampions und Flaggen, später erfuhr ich, dass diese dort für ein Fest zur Ehrung Buddhas hängen.
Nachdem ich die Pass- und Visa Kontrolle passiert habe wurde ich von Chamara, dem Projektleiter für Sri Lanka, am Flughafen abgeholt. Da wir noch einige Stunden Zeit hatten, da die nächsten Teilnehmer erst später landeten, sind wir in ein Aquarium gefahren. Während der Fahrt durch Colombo versuchte ich singhalesische Schriftzeichen zu schreiben, leider ohne Erfolg.

 

Auto fahren? Nein, danke!

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Turtle Mobil

Das Erste woran man sich in Sri Lanka gewöhnen muss ist der Verkehr. Wie in England sitzt der Fahrer auf der rechten Seite und es herrscht Linksverkehr. An sich nichts ungewöhnliches, allerdings sind Verkehrsregeln hier fehl am Platz. Folgendes sollte man im Verkehr beachten:

1. Hupen!
Ohne Hupe bist du hier aufgeschmissen. Die Singhalesen nutzen sie eigentlich immer, zum warnen, zum bedanken, zum beschweren. Die Hupe kann man nie falsch verwenden!
2. Überholvorgang
Überhole so viele Autos wie möglich, egal wie eng der Platz zu der gegenüberliegenden Fahrbahn ist. In Sri Lanka ist es durchaus möglich, dass auf einer zweispurigen Straße 3 oder sogar 4 Autos nebeneinander fahren.
3. Tuk-Tuks
Klein, praktisch, langsam, rücksichtslos und im Vergleich zu anderen Verkehrsmitteln sehr teuer. Aber sie bringen dich überall hin. Zum Vergleich: eine 10 minütige Fahrt kostet 200 Rupien (ca. 1,20€), eine 4-stündige Zugfahrt 180 Rupien (ca. 1,10€).

Mein Projekt – Meeresschildkröten

Es g20170518_101702ibt 7 Arten von Meeresschildkröten, davon 5 auf Sri Lanka. Mittlerweile sind alle vorm Aussterben bedroht. Damit dies nicht geschieht gibt es die Kosgoda Seaturtle Farm. Hier arbeite ich für 4 Wochen als Volunteer. Zu den Aufgaben gehört Beach Cleaning, Tank Cleaning, Schildkröten putzen und füttern und die Anlage sauber zu halten. Es macht unheimlich viel Spaß und die Baby Schildkröten sind extrem süß!

 

Buddhismus, Reis und die singhalesische Kultur

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Kinderchor im buddhistischen Tempel

Bereits in der ersten Woche haben wir sehr viel über den Buddhismus lernen können. Wir waren bei einem Tempelbesuch dabei, bei dem viel gesungen wurde und wir auf Mönche getroffen sind. Es war sehr interessant, aber verstanden haben wir nicht viel, da alles auf singhalesisch gehalten wurde.
In unserem Hotel bekommen wir drei Mahlzeiten am Tag. Zu geregelten Uhrzeiten und mindestens 1 mal am Tag Reis mit Curry. Es schmeckt gar nicht schlecht, aber es ist unglaublich scharf! Und bereits nach einer Woche kann ich Reis mit Curry schon nicht mehr sehen. Zum Glück gibt es ab und zu Abwechslung, wie Pizza oder Nudeln 😉
Was die singhalesische Kultur betrifft ist sie wirklich gewöhnungsbedürftig, vor allem die Rolle der Frau. Als weiße Frau wirst du angegafft und von jedem begrapscht, egal ob kleines Kind oder erwachsener Mann. Glücklicherweise ist mir dies noch nicht oft passiert.

Mein erster Eindruck

Die Natur in Sri Lanka ist wunderschön, die Städte gewöhnungsbedürftig und die Menschen können sehr freundlich sein.
Mein Schildkröten Projekt macht sehr viel Spaß, es sind nur 4 Stunden pro Tag, aber den Tieren helfen zu können ist ein erfüllendes Gefühl.
Ich freue mich schon darauf mehr über den Buddhismus zu erfahren und die schöne Natur des Landes erkunden zu können.


Ein Gedanke zu “Ayubowan aus Sri Lanka!

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